Kursleiter erklärt Gesprächsstruktur an einem Whiteboard
Methodik

Wie wir arbeiten

Transparenz über unseren Ansatz ist kein Zufall. Sie ist Teil der Methode selbst.

Feedback ist kein Werkzeug. Es ist ein Verhältnis.

Wir gehen nicht davon aus, dass Menschen schlechtes Feedback geben wollen. Wir gehen davon aus, dass ihnen das Handwerkszeug fehlt.

Dieser Unterschied in der Ausgangshaltung verändert alles. Kein Kurs, der auf Schuldgefühlen aufbaut. Kein Training, das so tut, als wären Feedbackprobleme ein Charaktermangel. Stattdessen: präzise Analyse, klare Strukturen, und genug Übungsraum, um das Gelernte in die Praxis zu bringen.

Die Methodik basiert auf Erkenntnissen aus Kommunikationsforschung, Gesprächspsychologie und der praktischen Erfahrung aus Hunderten von Feedbacksituationen in Organisationen unterschiedlicher Größe und Kultur.

Einzelcoaching-Gespräch in ruhiger, konzentrierter Atmosphäre

Was unsere Arbeit leitet

I

Situationsnähe vor Theorie

Jedes Konzept wird an einem konkreten, wiedererkennbaren Beispiel eingeführt. Abstrakte Modelle bekommen erst dann Raum, wenn die Situation klar ist. Theorie dient der Praxis, nicht umgekehrt.

II

Sprache als Analyseeinheit

Wir arbeiten auf der Ebene der konkreten Formulierung. Nicht "kommunizieren Sie wertschätzend", sondern: dieser Satz, dieses Wort, diese Struktur. Präzision auf Sprachebene macht den Unterschied spürbar.

III

Beide Seiten des Gesprächs

Feedback geben und Feedback empfangen sind zwei Seiten derselben Kompetenz. Wer versteht, wie Rückmeldungen auf der Empfängerseite verarbeitet werden, formuliert sie von Anfang an mit mehr Fingerspitzengefühl.

IV

Übung vor Wissen

Kognitive Einsicht reicht nicht. Gesprächskompetenz entsteht durch wiederholtes Ausprobieren in einem sicheren Rahmen. Mindestens die Hälfte jeder Einheit ist Übungszeit, keine Vortragszeit.

Kursvorbereitung mit handschriftlichen Notizen und Gesprächsstruktur-Skizzen

Was vor dem Kurs passiert

Jedes Programm beginnt mit einer Analysephase. Wir sammeln reale Feedbacksituationen aus dem Umfeld der Teilnehmenden, anonymisiert und mit Erlaubnis. Diese Szenarien werden zu Übungsmaterial.

Der Vorteil: Die Übungen treffen echte Nerven. Kein konstruiertes "Stell dir vor, du bist Manager in einem Pharmaunternehmen", sondern Situationen, die die Gruppe kennt und die sie beschäftigen.

Diese Vorbereitung dauert, ist aber nicht verhandelbar. Sie ist der Grund, warum das Gelernte hält.

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