Allgemeine Geschäftsbedingungen
Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Kursleistungen, Workshops, Einzelbegleitungen und sonstige Beratungsdienstleistungen zwischen der Tavelmor Digital GmbH (im Folgenden "Anbieter") und natürlichen oder juristischen Personen (im Folgenden "Auftraggeber").
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform.
Diese AGB unterliegen österreichischem Recht. Anwendbares Recht ist das österreichische Unternehmensgesetzbuch (UGB) und das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB).
Leistungsbeschreibung
Der Anbieter erbringt Bildungs- und Trainingsdienstleistungen im Bereich Kommunikation und Feedbackkompetenz. Die konkrete Leistung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der schriftlichen Auftragsbestätigung.
Der Anbieter ist berechtigt, für die Erbringung der Leistungen qualifizierte Dritte (Subunternehmer) einzusetzen, sofern dies der Auftraggeber nicht ausdrücklich ausgeschlossen hat.
Kursunterlagen und Materialien, die im Rahmen der Leistungserbringung übergeben werden, bleiben geistiges Eigentum des Anbieters und dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung nicht vervielfältigt oder weitergegeben werden.
Vertragsschluss und Auftragsbestätigung
Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch beiderseitig unterzeichnetes Angebot. Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen noch keinen verbindlichen Vertragsschluss dar.
Der Anbieter ist berechtigt, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Honorar und Zahlungsbedingungen
Das vereinbarte Honorar ist fällig nach Leistungserbringung und Rechnungsstellung, sofern nicht schriftlich abweichend vereinbart. Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage ab Rechnungsdatum.
Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen gemäß § 456 UGB (9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) fällig. Der Anbieter behält sich das Recht vor, weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung ausstehender Beträge einzustellen.
Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
Stornierung und Terminverschiebung
Stornierungen durch den Auftraggeber sind schriftlich zu übermitteln. Es gelten folgende Stornobedingungen, sofern nicht schriftlich abweichend vereinbart:
- Stornierung bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei
- Stornierung 15 bis 29 Tage vor dem Termin: 50% des vereinbarten Honorars
- Stornierung weniger als 14 Tage vor dem Termin: 100% des vereinbarten Honorars
Terminverschiebungen sind nach Möglichkeit und nach Verfügbarkeit des Anbieters möglich und gelten nicht als Stornierung, sofern der neue Termin innerhalb von drei Monaten liegt.
Haftung
Der Anbieter haftet für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht werden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Personenschäden.
Der Anbieter haftet nicht für den Erfolg der vermittelten Kommunikations- und Feedbackmethoden. Die Wirksamkeit der Kursinhalte hängt von individuellen Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Vertragsbeziehung erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den Bestimmungen der DSGVO. Näheres entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Wien, sofern der Auftraggeber Unternehmer im Sinne des UGB ist.
Für Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) gilt der allgemeine Gerichtsstand. Verbraucher können auch die Online-Streitbeilegungsplattform der EU nutzen: ec.europa.eu/consumers/odr
Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Regelung am nächsten kommt.